Tipp Nr.1: Die richtige Raumtemepratur

Die optimale Temperatur im Schlafzimmer sollte zwischen 15 und 18 Grad Celsius liegen.

Tipp Nr.2: Regelmäßig Lüften

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen für ca. 20 min. Lassen Sie die verbrauchte Luft aus dem Raum und frische hinein.

Tipp Nr.3: Die richtige Schlafkleidung

Um Abkühlungen und Muskelverspannungen zu vermeiden, empfehlen wir Schlaf Kleidung zu tragen. Die Feuchtigkeit somit nicht direkt ins Bett abgegeben.

 

Allgemeine Tipps:

In der Wissenschaft wird häufig von Leitsymptomen der Schlafstörung gesprochen, die sich durch verzögertes Einschlafen oder Durchschlafen und auch durch viel zu frühes Erwachen in den Morgenstunden bemerkbar machen. Schlafprobleme haben viele Gesichter und völlig unterschiedliche Ursachen.

Schlafstörungen beginnen meist schleichend und sind ganz wesentlich für eine geminderte Lebensqualität verantwortlich. Jeder Mensch – abhängig von individuellen Rahmenbedingungen, wie Lebensalter, etc. – benötigt gesunden und erholsamen Schlaf. Sofern der Schlaf in der Nacht – aus welchen Gründen auch immer – unterbrochen wird, oder findet kein Schlaf über eine ausreichende Zeit von mindestens sieben Stunden statt, ruht der Körper nicht mehr und kurz- bis mittelfristig beeinflussen äußere Begleiterscheinungen, wie Müdigkeit oder erhöhte Erregbarkeit, ganz wesentlich die Lebensqualität.
Ursachen der stetigen Schlafstörungen können ganz unterschiedlicher Natur sein und sollten in jedem Falle definitiv überprüft werden. Hier gibt es diverse Prüfparameter.
Wissenschaftlich bewiesen ist zwischenzeitlich, dass Schlafstörungen die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit in nicht unerheblichem Maß beeinflussen bzw. verschlechtern. Nicht vollständig erforscht, aber mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar ist, dass Schlafstörungen gesundheitliche Folgeerscheinungen, psychischer oder psychosomatischer Natur, verursachen können.
Insofern freut sich jeder schlafgestörte Mensch über wertvolle Tipps zur Vermeidung von Schlafstörungen. Die richtige Ursache für Schlafstörungen zu finden, erfordert aber Ausdauer und Geduld. Primär wichtig ist aber auszuschließen, dass die Schlafstörungen nicht wesentliche medizinische Ursachen haben. Deshalb sollte ein erfahrener Schlafmediziner in jedem Falle zu Rate gezogen werden. Denn es ist zwischenzeitlich bekannt, dass es weit über 80 Krankheitsbilder von Schlafstörungen gibt. Die so genannte Somnologie (Wissenschaft der Schlafforschung) beschäftigt sich mit Hirnströmen, Herzfrequenzen, ganzkörperlichen Atembewegungen, Muskelreflexion, Augenbewegung, Muskelspannung und auch mit wichtigen anderen Dingen, wie Luftfluss und auch Schnarchen sowie Sauerstoffsättigung im Blut. Liegt tatsächlich eine gesundheitliche Beeinträchtigung in Form eines speziellen Krankheitsbildes vor, gibt es gute therapeutische Maßnahmen, die zum Beispiel u.a. das nächtliche Tragen einer Schlafmaske beinhalten, um eine Verbesserung des vorliegenden Krankheitsbildes zu ermöglichen. Häufig gibt es aber ganz profane Maßnahmen, um die Schlafstörungen zu beseitigen. Ein guter und erholsamer Schlaf hängt zum Beispiel von einer vernünftigen Temperatur im Schlafzimmer ab. Diese sollte in der Regel – auch im Sommer – 20 Grad Celsius nicht übersteigen. Ist die Temperatur im Schlafzimmer deutlich zu hoch oder zu niedrig, wird der Schlaf nicht unwesentlich beeinflusst. Man muss also nicht immer gleich an massive medizinische Ursachen denken, sondern jeder kann seine Schlafqualität durch einfache Maßnahmen beeinflussen. Ganz wesentlich, um in den gewohnten Schlafrhythmus zurückzufinden, ist zum Beispiel die Wahl der richtigen Matratze im Schlafzimmer. Viele Menschen leiden zum Beispiel dann unter Schlafstörungen, wenn sie eine neue und unpassende Schlafmatratze angeschafft haben. Aber auch andere Lebensgewohnheiten, wie spätes Kaffeetrinken oder der Einfluss von Alkohol beeinflussen die Schlafqualität. Nicht unwichtig ist darauf zu achten, sich an eine individuelle Schlafhygiene zu halten. Dazu zählt z.B. das konsequente Einhalten einer bestimmten Zeit zum Schlafengehen und bestimmter abendlicher Verhaltensweisen, in Form von Schlafritualen oder bestimmter Verhaltens- und Entspannungstechniken. Dazu gehört eine gewisse Regelmäßigkeit, d.h. ich gehe immer und ohne Ausnahme zu einer bestimmten Tageszeit zu Bett und stehe zu einer bestimmten Tageszeit wieder auf. So kann ich meine biologische Uhr trainieren. Ein typisches Nickerchen in Form eines Kurzschlafes über Tag sollte ebenso unbedingt vermieden werden. Außerdem sollte ich darauf achten, dass in meinem Schlafzimmer äußere Einflüsse wie Licht aus Lichtquellen oder Geräusche aus elektrischen Geräten zwingend reduziert werden. Viele Menschen können aber auch einfach beruflich nicht abschalten und tausend Gedanken durchkreisen den Kopf. Hier muss nicht in jedem Falle an psychischen Ursachen gedacht werden. Häufig reicht es aus, in einem Notizbuch die Gedanken – auch über Nacht – aufzuschreiben, um wieder in Ruhe einschlafen zu können bzw. die Gedanken zu verdrängen.
Zusammengefasst wäre zu empfehlen, stets medizinische Ursachen im ersten Schritt abzuklären. Weiterhin sollten die Ratschläge zur Schlafhygiene eingehalten und getestet werden.
In jedem Falle gibt es für den schlafgestörten Menschen diverse Möglichkeiten, um in den gewohnten, ruhenden Schlaf zurückzukehren.